Themen im Ortsteilrat: Bushäuschen Linie 12, Fläche alter Hugo und Öffnung Schulhof

Themen im Ortsteilrat: Bushäuschen Linie 12, Fläche alter Hugo und Öffnung Schulhof

Jena Winzerla. Am 8. Februar tagte der Ortsteilrat Winzerla das zweite Mal dieses Jahr. Zu Gast waren Rosemarie Glum, Verkehrsplanung/ÖPNV, und Steffen Schulz, Bau- und Qualitätsmanagement von KSJ, sowie Thomas Dirkes, Werkleiter von Kommunale Immobilien Jena.

Der erste Punkt auf der Tagesordnung waren die fehlenden Bushäuschen in der Bertolt-Brecht-Straße. Bevor Frau Glum zu dem Sachverhalt Stellung bezog, verwies sie auf die beachtlichen Fahrgastzahlen der Buslinie 12. Bei diesen Bushaltestellen verhält es sich anders als zum Beispiel in der Schrödingerstraße. Für die Errichtung eines Wartehäuschens in der Bertolt-Brecht-Straße muss zusätzlich Grund und Boden erworben werden. Die Stadt muss hier Grunderwerb tätigen. Dies wird geprüft, wem die Fläche gehört und zu welchen Konditionen dies möglich ist. Wenn ein Bushäuschen aufgestellt wird, dann nur in Fahrtrichtung Stadtzentrum. Frau Glum erwähnte auch, dass die Stadt nicht verpflichtet ist, Bushäuschen zu errichten. Immerhin belaufen sich die Kosten für ein Wartehäuschen auf 6000 Euro.

Ein weiterer Punkt war die Taktung der Buslinie 12. In diesem Zusammenhang erwähnte sie die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes, die bald ansteht. Frau Glum stellte in Aussicht, dass sich die Linie 15 optimieren lässt und so die Linie 12 im 20 Minuten Takt fahren könnte. Jedenfalls lässt sich der Nahverkehrsplan noch optimieren.

Nächstes Thema war die Fläche des alten Hugos. Im letzten Treffen der Stadtteilgarteninitiative wurde die Idee eines Stadtteilcafés, das im alten Hugo betrieben werden kann, in die Runde eingebracht. Der Vorschlag, den alten Hugo als Bandprobenraum zu nutzen wurde auch eingebracht. Hintergrund ist das Auslaufen des Vertrages von PhonTon e.V., der sein Domizil noch im Nebengebäude des Zementwerkes in Göschwitz hat und nach Alternativen sucht. Das war einer von drei Nutzungsvorschlägen für den alten Hugo. Seitens KIJ bestehen keine Nutzungsideen oder Bestrebungen den Platz zu bebauen. Fest steht, wenn der Ortsteilrat nicht vehement eine Nutzungsidee favorisiert, wird das Objekt innerhalb des ersten Halbjahres abgerissen, so Dirkes. Im Ortsteilrat wurden im Anschluss die Nutzungsmöglichkeiten intensiv diskutiert, ob Stellflächen errichtet werden sollten oder die Fläche als Erweiterung für den Stadtteilgarten infrage kommen könnte. Die Nutzung als Bandprobenraum wurde eher kritisch gesehen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es sich um zwei verschiedene Flächen und zwei unterschiedliche Eigentümer handelt. Die Fläche vor dem alten Hugo, auf der der Stadtteilgarten entstehen soll, gehört KSJ. Eigentümer der angrenzenden Fläche, also auf dem der alte Jugendklub Hugo steht, gehört KIJ. Die Diskussion verlief ergebnisoffen.

Drittes und letztes Thema des Abends war die Öffnung des Schulhofes der Friedrich Schiller Schule. Innerhalb der Schule existieren drei Räumlichkeiten, die für eine stadtteiloffene Arbeit zur Verfügung stehen. Leider ist eine Nutzung derzeit nur bis 17 Uhr möglich, weil nach 17 Uhr der Zugang zu den Räumlichkeiten nur über die Öffnung des Tores erfolgen kann. Und das ist keine dauerhafte Lösung. Die Lösung wäre, den Schulhof zu öffnen. Und das sollte mit den Anwohnern, insbesondere mit den Bewohnern der Boegeholdstraße, besprochen werden. Hierzu wird es eine Bürgerversammlung geben. Als Termin wurde sich für den 7. März um 18 Uhr in der Aula der Schillerschule entschieden, wobei der Termin noch mit der Schule abgesprochen werden muss. Eine Einladung der Anwohner erfolgt über eine Postwurfsendung sowie wird in der Märzausgabe der Stadtteilzeitung der Termin angekündigt.

Beitrag: Andreas Mehlich

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