Prioritäten im Straßenverkehr

Prioritäten im Straßenverkehr

Jena Winzerla. In den 1970er Jahren hieß das Motto der Stadtplanung „autogerechte Stadt“. Vorrang hatte der motorisierte Individualverkehr, sprich das Auto. Diesem wurde der absolute Vorrang gegeben. Der Rest, so zum Teil auch der ÖPNV, wurde unter die Erde verbannt. So auch die Fußgänger, die auf den Autostraßen nichts zu suchen hatten. Gequert wurde unterirdisch. Das war damals. Heute wird eine Verkehrspolitik verfolgt, die den Fußgänger als gleichwertigen Verkehrsteilnehmer neben dem Auto sieht.
Sie fragen sich vielleicht, was das mit Winzerla zu tun hat. Es geht um die Ampeldiskussion am Damaschkeweg, wo diese beiden (verkehrspolitischen) Ansichten aufeinander stoßen. Ein neues Selbstverständnis der Verkehrsplanung trifft auf ein (veraltetes) Selbstverständnis vieler Autofahrer, für die es gilt, ohne Schwierigkeiten durch die Stadt zu rollen. Schön wäre es, wenn diese Ampeldiskussion eine viel breitere Debatte auslösen würde, die letztendlich auch die Priorität des öffentlichen Nahverkehrs zur Diskussion stellt. Leider scheint es immer noch zu gelten, erst das Auto, dann der Bus, dann der Radfahrer und zu guter Letzt der Fußgänger. Da frage ich mich, was für ein Menschenbild steckt dahinter und welche Lobby gibt den Ton an. Die Rede ist von Mobilität. Was halten Sie von einem ticketfreien Nahverkehr? Klingt absurd, wer soll das bezahlen?! Nein, das wäre die falsche Frage. Hier müss(t)en generell die Prioritäten neu gesetzt werden. Die Gelder fließen hauptsächlich in den Straßenbau, um einen „sorgenfreien“ Autoverkehr zu gewährleisten. Stattdessen können die Gelder auch in den ÖPNV fließen und somit ihm den Vorrang im Straßenverkehr geben. Das würde eine ganz andere Qualität von Stadt zur Folge haben. Es ist an der Zeit umzudenken!

14 Kommentare

  1. SP - 2. April 2014

    @Herr Mehlich: Das ist doch nun wirklich ausgemachter Quatsch den Sie hier schreiben. Und schön nachgelabert obendrein. Jena ist ja nun bei weiten kein Vorbild für Ihre vermeintliche 70ziger Jahre Sicht!
    Fussgänger bekamen Tunnel weil man glaubte Kreuzungsfrei sei der bessere Weg! Und das gilt auch heute noch, das hat nichts damit zu tun das Fussgänger vermeintlich minderwertigere Verkehrsteilnehmer sind. Welche Idiologie verfolgen Sie hier??? Jeder Verlehrsteilnehmer für sich ist ein Individualist! Ob Fussgänger, Radfahrer, Busbenutzer oder der (gehasste Autofahrer) ist ein Individuum, der zunaächst bestrebt ist, so schnell wie möglich von A nach B zu kommen. Das das in unsrere Gesellschaft natürlich nicht so einfach geht muss jeder Kompromisse eingehen. Natürlich ist jeder Gleichrangig zu betrachten, aber warum verteufelt man heute so vehement Unter- oder Überführungen. Warum wird nicht erst geprüft, ob es auch Kreuzungsfrei und somit für jeden erträglicher zu machen? Ihre Überlegungen führen dazu jeden zu behindern. Jeder einzelne Verkehrsteilnehmer wird durch Ihre Idiologische (verbelndete) Herangehensweise in seiner Freiheit beschränkt.
    Die Freiheit nämlich (möglichst) ungehindert sein Ziel zu erreichen. Weder der Fussgänger noch Autofahrer oder Businsassen verbringen gerne wertvolle Zeit an einer roten Ampel. Was ich Ihnen kongret vorwerfe ist, das Sie Ihre persönliche Ideologie und derer der Ortsteilpolitiker als die einzige wirklich richtige darstellen!
    Thema Straßen: Ja in der Tat, der Autofahrer kann erwarten, das die Straße in Ordnung gehalten werden, dafür bezahlt er nämlich seine KFZ-Steuern. Wenn das politisch anders gewollt ist, muss das die Politik ändern.
    Thema ÖPNV: Ja ich benutze ihn (noch). Gleichrangig heißt auf den Punkt gebracht Gleich! Will man ihn bevorzugen kann man von Gleichrangigkeit nicht mehr reden. Also immer schön aufpassen!
    Und zu Guter letzt: Eine Frechheit an sich ist Ihre Einschätzung in der Stadtteilzeitung über das Votum pro oder kontra Ampel. Da sitzen in der Tat 10 Leute die für sich schon verher beschlossen haben (im dunklen Kämmerlein) die Ampel muss hin. Aufgeschreckt Ihrer unglücklichen Texte in der Februarausgabe jenes Blattes kamen 4 Leute die nicht Ihrer Meinung waren. Diesen Tatbestand zu verallgemeinern ist eine bodenlose Frechheit sondersgleichen! Herr Mehlich, denken Sie bitte über Ihre Berichte in der Stadtteilzeitung noch einmal nach! Und ich glaube speziell Sie sind politisch nicht legitimiert, oder?

  2. Günter Plaztzdasch - 2. April 2014

    Dickes Lob für Andreas Mehlich! Ein Beitrag, der eine wieder mal versucht, eine überfällige Debatte anzustoßen. Der Beitrag von „SB“ ist unsachlich und gespickt mit nachweisbar falschen Behauptungen; man ahnt, warum so ein hysterisches Geschimpfe lieber anonym abgesondert wird. Ich will mich hier nicht wiederholen (habe zum Streit um die Ampel auf dieser Internetseite bereits beide bisher diesem Thema gewidmet gewesenen Artikel kommentiert), nur zu einem Punkt muß hier noch angemerkt werden: keine Gleichberechtigung für den ÖPNV, sondern Vorrang für diesen – zulasten des motorisierten Individualverkehrs natürlich.
    Perspektivisch sollten wir uns eher kümmern – und auch das spricht der Artikel oben lobenswerterweise an – um einen attraktiven und bezahlbaren ÖPNV statt diese, auch da hat der Artikel völlig recht, vorsintflutliche 60er/70er-Jahre-Diskussion weiter zu führen.
    Kleiner Tip: In Paris wurde letzten Sonntag eine neue Bürgermeisterin gewählt. Der kam nie in den Sinn, das Seineufer, das ihr Amtsvorgänger autofrei gemacht und mit Leihfahrrädern ausgestattet hat, wieder der Autofahrerlobby auszuliefern. Und die Pariser wähler goutierten die Vertreibung der fälschlich als „Fahrzeuge“ bezeichneten STEHzeuge, die den größten Teil des Tages auf Parkflächen und in Staus rumstehen, wertvollen Stadtraum raubend. (Damit nicht gleich wieder die übliche Vorurteilskette losrattert: dies schreibt einer, der seit Anfang der 80-er Jahre Autofahrer ist, aber eben auch Radfahrer, Fußgänger und ÖPNV-Nutzer…)

  3. SP - 2. April 2014

    @Herr Plaztzdasch; Sie können ja noch nicht einmal ein Kürzel wiedergeben, geschweige noch vernüftig erklären wieso Sie so verbiestet sind. Liebt Sie denn keiner?
    Erst schwafeln Sie was von Gleichberechtigung ALLER VTN, dann Vorrang für den ÖPNV? Merken Sie da was?

    Klar das Ihnen der Artikel von H. M. gefällt, schnattert er doch Ihre Ideologien schön nach.
    Ihre gesammelten Eindrücke der 60ziger und 70iger g
    haben Sie doch jenseits der Grenze gesammelt, richtig? IN Jena jedenfalls wurde nie der Individualvekehr allem Übergeordnet, das machte auch kein Sinn, da es diesen kaum gab. Also lassen Sie Ihrer völlig verschrobenen Ansichten lieber weg.
    Hier ist Jena, hier ist der Osten. Hier leben wir ein wenig wirklicher.

  4. Günter Platzdasch - 3. April 2014

    Werter Nicht-SB, sondern Tatsächlich-SP, wenn Ihnen das in Ihrer (feigen) Annonymität so wichtig ist.

    Es freut mich Ihnen mitteilen zu können, daß Ihr innig geliebter „Jena-Osten“ glücklicherweise passé ist, mögen im mdr Ihnen auch noch so viele Ostalgie-Shows die Seele streicheln. Spätestens seit dem 3. Oktober 1990. Wenn Sie’s noch nicht erreicht hat, wenn Sie’s noch nicht merken, so sagt dies nix über Ihre Mitmenschen, sondern eher etwas über Ihr Sensorium. (Nebenbei: deutscher ‚Osten‘ liegt wohl anderswo, nicht in der Region des MITTELDEUTSCHEN Rundfunks oder des MITTELDEUTSCHEN Verlags).

    Heutzutage haben Einwohner Jenas es nicht mehr nötig, sich mit Ariernachweisen, Zugehörigkeit zur „führenden Klasse“ oder auch nur mit „Jenenser“-Nachweis zu legitimieren. Die Zeiten, da man mit solchen „Gründen“ jemandem einfach die Klappe verbieten konnte (ich sage nur mal: Roland Jahn) sind längst vorbei. Mögen also die geneigen Leser unserer Kontroverse beurteilen, bei wem nun eigentlich „völlig verschrobene Ansichten“ obwalten. Daß Sie das Wesen einer „Stadt“ (mal bei Historikern à la Henri Pirenne nachlesen, schadet nicht), die Bevölkerungsfluktuation/-zuzug eignet, nicht kapiert haben, nur nebenbei („Jena ist ein Dorf“ paßt eben doch nur als Fetenspruch).

    Ich habe in all meinen hiesigen Beitträgen nie den ÖPNV als gleichberechtigt bezeichnet, sondern war stets der Ansicht, daß diesem Vorrang, Vorfahrt gebührt. Deswegen bin ich beispielsweise dafür, die Verkehrsführung am Magdelstieg entsprechend zu gestalten und den Pkw-Verkehr wie schon bei der Bauphase unlängst neu zu führen. Als gleichberechtigt sehe ich jedoch Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer. Wenn Sie bestreiten, daß sowohl in BRD als auch DDR die Verkehrsplanung jahrzehntelang andere Konzepte favorisierte, disqualifizieren Sie sich selbst. Wenn Sie sich nicht (ach was für ein selbstbewußter Staatsbürger) hinter irgendwelchen Initialen verstecken würden, könnte ich Ihnen beispielsweise die Kopie des Aufsatzes vom genialen DDR-Wirtschaftswissenschaftler Jürgen Kuczynski „Autos“ aus „Weltbühne“, 68. Jahrgang, Heft 25 vom 18. Juni 1973 zukommen lassen. Oder Lektüretip Meike G. Werner „Moderne in der Provinz – Kulturelle Experimente im Gin de Siècle Jena“: „Seit 1901 verbanden fünf Straßenbahnlinien die Altstadt mit den neuen Wohnvierteln und Vororten, und drei Jahre später wurde der erste Personenkraftwagen angemeldet.“ (S. 33) Aber hysterischen Automobilmachungswahn wird man kaum mit Fakten erschüttern können. Zumal bei jemand, der sich nicht geniert zu schreiben, er lebe „wirklicher“, für den es mithin nicht wirklich/unwirklich gibt, sondern vermutlich auch schwanger und schwangerer, tot und töter – dann fühlen Sie sich mal schön weiter wohl in Ihrer „Jenaer-Osten-Wirklicherkeit“…

    (Ich werde hier nur noch auf Beiträge eingehen, die ein gewisses intellektuelles Niveau nicht unterschreiten, also mehr als Geschimpfe darstellen, und deren Verfasser mit offenem Visier auftreten, mithin indentifizierbar sind.)

  5. Günter Platzdasch - 3. April 2014

    Eine DDR-Vision…:

    “Für die Großstädte der Zukunft dürften folgende Prinzipien gelten:
    * An den wichtigsten Kreuzungen sind die Fußgängerübergänge entweder durch Tunnels oder durch Brücken vom Fahrzeugverkehr getrennt.
    * Straßenbahnen, Fuhrwerke (und möglichst auch die Radfahrer!) sind aus der Innenstadt verbannt.”

    Karl Böhm/Rolf Dörge, “unsere welt von morgen”, 3. Auflage 1960, Verlag Neues Leben Berlin, S. 334.

  6. SP - 7. April 2014

    Hallo Günter: Fein recherchiert. Tolle Leistung. Und dann auch gleich noch doppelt gepostet (für Sie „gesendet“).
    Sie geben hier Eindrucke einzelner Autoren wieder, die ich zugegebener Weise nicht kenne. Ich gehe eben auch einer regelmäßigen Arbeit nach, um die Steuern zahlen zu können, von denen alles was Ihnen so vorschwebt bezahlen zu können. Um Ihnen gleich das vorweg zunehmen, nicht meine Steuern allein, sondern die derer die arbeiten können und wollen.
    Ich hatte Ihnen lediglich vorgeworfen, das Sie die Veränderungen der Infrastruktur der 60ziger und 70ziger Jahre nicht aus der Mangelwirtschaft, sondern aus einer anderen Gesellschaftsform kennen, Sie also nicht als Wessie bezeichnet habe. Diese Feinheiten sollte Sie erkennen. Ich selbst habe die 60ziger und 70ziger hier nicht wirklich erlebt, wenn man sich speziell Jena anschaut kann die, wenn überhaupt verfolgte Ideologie in der DDR, hier nicht wirklich große Auswirkungen gehabt haben.
    Aber wenn Sie so wollen: Wenn es tatsächlich so war, das alles dem Auto untergeordnet wurde: Sie behaupten das war der falsche Ansatz. Der ÖPNV jedenfalls war hundert mal besser, als der heutige, weil es damals einerseit hochsubventioniert war, anderer Seits auch bis in das letzte Dorf gefahren wurde. Heutzutage ist sowas auch nicht mehr finanzierbar auf neudeutsch „Darstellbar“.
    Soviel ich weiß, wurde in Jena auch der ÖPNV nicht stärker behindert als heute, im Gegenteil, die Starba hatte immer Vorfahrt, auch ohne Verbeampelung und der Bus MUSSTE aus der Haltestelle fahren gelassen werden. Soweit natürlich nur aus meiner Erinnerung. Ich habe da jetzt auch keine Lust irgendwelche Literaturnachweise zu suchen.
    Klar ist der ÖPNV sehr wichtig, ich würde ihn sogar noch ausbauen, und wenn es möglich wäre ihn komplett Steuerfinanziert zu betreiben, wäre ich dabei. Was mich stört sind Leute wie Sie, die wehenment fordern den ÖPNV allen voran zustellen. Es wird nicht einmal versucht einen anderen, vlt. sogar moderneren Weg zu gehen. Nämlich die Verknüpfung der Verkehre und die kreuzungsfreie Verkehrsführung. Eine Ampelsteuerung die von niemanden Beeinflusst wird, sondern vom Computer vorgegeben eine „Grüne Welle“ ermöglicht , damit alle und damit meine ich den ganzen Verkehrsfluss ohne künzliche Verzögerungen vorankommen. Eine Ampel behindert doch jeden. Der Jenah musst selbst schon feststellen, das Ihre Beeinflussung der Ampelsteuerung künstlich so einen Stau erzeugt, in dem selbst Ihre Fahrzeuge dann festsaßen.
    Eine Ampel zerschneidet Verkehrswege für jeden (ausnahmslos)!
    Ampeln sind ein wichtiger Bestandteil einer sicheren Verkehrsführung wo notwendig, aber es muss doch nicht jede Ampel notwendig sein. Wo es geht muss doch auch diskutiert werden dürfen, ob es auch Sinn macht zu Untertunneln oder Überführungen zu schaffen. Dabei kann doch auch der Straßenverkehr getunnelt werden. Alternative??? Warum sind Sie so versteift in Ihre eigene Meinung. Die aus denm 60zigern und 70zigern mag falsch gewesen sein, aber ist es denn (IHRE) heutige? Haben wir nicht auch an Fussgängerüberwegen mit tödlichen Unfällen zutun, weil mindestens ein VTN einen Fehler gemacht hat? Würde es sowas geben, wenn es kreuzungsfrei wäre? Stellen Sie sich doch mal diese Frage! Schauen Sie genau hin, wieviele Unfälle es schon allein in Lobeda gab. Zwischen Fussgängern und Fahrzeugen, oder Straßenbahen oder Radfahrern usw. Können Sie für sich verantworten, das wir bald in Winzerla einen Toden beklagen, der bei Rot gerannt ist, weil der Bus kam, nur weil Sie denken Ihre neue Ansicht über die Verkehrsführung ist die Optimale? Sagen Sie dann den hinterblieben das Sie den (Vorhandenen) Tunnel nicht weiter in Benutzung haben wollten, weil Sie heute eine andere Vorstellung von der Nutzung des Verkehrsraumes hatten? Ich halte das für den falschen Ansatz. Andere Kommunen machen uns das auch vor. Kreisverkehre, Ampeln die nur gehen, wenn tatsächlich jemand die Straße queren will. Tunnelanlagen für den motorisierten Straßenverkehr.
    Ich bin für die Freiheit, das JEDER VTN sich frei bewegen kann, dazu braucht man aber mehr als eine schnöde Ampel, dazu benötigt man ein wenig mehr weitsicht.
    Vielleicht kommen ja auch Sie in ferner Zukunft mal dahinter das eine Verbeampelung nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Das hat auch nichts mit Diskrimminierung oder sowas zu tun. Außerdem benötigt jede Ampel auch noch Strom.
    Und zum Schluss:
    Sind denn die Aufnahmen zur Situation am Damaschkeweg die gemacht wurden an (zwei?) Tagen übers Jahr gesehen repräsantativ? Immerhin haben auch 50% der Fussgänger den Tunnel benutzt. Wurde hier im Sinne einer Bestätigung der „moderen Sichtweise“ etwas manipuliert?

  7. Andreas Mehlich - 8. April 2014

    @SP
    Ausgemachter Quatsch, Nachlabern und vermeintliche 1970er Jahre Sicht. Recherchieren Sie bitte einfach mal. Ich labere weder was nach, sondern ich teile diese Ansicht, noch ist es eine vermeintliche Sicht. Herr Platzdasch hat hier ein paar Quellen angegeben. Wenn ich etwas schreibe, dann recherchiere ich schon etwas.

    Die Überlegung, einen Kreisverkehr anstatt einer Ampel zu installieren, dort wo der Bus über die Wendeschleife zurück zum Beutenberg fährt, wurde schon einmal vor Jahren diskutiert und auch in einer der letzten Runden angesprochen. Welche Gründe damals dagegen gesprochen haben bzw. warum diese Idee nicht weiter verfolgt wurde, kann ich Ihnen nicht sagen.

    Auotsteuern. Das wird wohl nicht reichen. Hier eine Studie, welche Mittel wo hinfließen, in Jena!

    Pro und Contra. Das gilt für die Planungswerkstatt, ich verallgemeinere hier doch nichts!

    Politisch legitimiert? Muss man das sein, um seine Meinung zu sagen?! Die Kolumne ist dafür gedacht, um genau solche Dinge auf den Punkt zu bringen, sie zuzuspitzen und natürlich soll der Text zur Diskussion anregen. Danke, das hat er ja auch bewirkt. Die Zeitung kann mehr als nur ein Informationsmedium sein. Sie können auch gerne einen Leserbrief verfassen und ihre Meinung kundtun. Ich verstehe meine Arbeit so, und das hatte ich in der Runde auch gesagt, dass ich Themen, über die eine unterschiedliche Meinung in der Bevölkerung herrscht, aufnehme und aufbereite. Und natürlich verstehe ich mich als mündiger Bürger, der wohl auch seinen Standpunkt haben darf, sogar muss, um darüber zu schreiben.
    Die Diskussion in der letzten Planungswerkstatt hat mich zum Nachdenken angeregt und mir stellte sich im Nachgang die Frage, welche Interessen denn hier eigentlich aufeinander stoßen.

  8. B. Polten - 9. April 2014

    Zur Diskussion „Fußgängerampel am Damaschkeweg“

    Ich wohne seit fast 40 Jahren in Winzerla und habe manche spektakuläre Entwicklung im Wohngebiet erlebt. Dazu gehören der Ausbau der Rudolstädter und Lobedaer Straße und der zweigleisige Ausbau der Straßenbahn nach Winzerla, auf die ich mich im Rahmen dieser Diskussion – mit einer kleinen Ausnahme – beschränken werde. Ich möchte meine persönliche Meinung zum Thema wiedergeben, die sich ausschließlich daran orientiert, was ich für realistisch empfinde. Auch möchte ich mich nicht an Auseinandersetzungen beteiligen, die schon zum Teil ideologischen Charakter annehmen und richtig bösartig werden, nachzulesen auf http://www.winzerla.com.
    Da ich an der Diskussionsrunde am 11. März in der Planungswerkstatt leider nicht teilnehmen konnte, will ich mich an dieser Stelle äußern und hoffe natürlich, dass sich noch viele Bürger dieser Meinung anschließen können.

    Die Situation:
    Die Rudolstädter Straße ist von der Einmündung der Winzerlaer Straße bis zur Abzweigung der Lobedaer Straße auf ca. 350 m vierspurig ausgebaut und hat bis auf die späten Abend- und Nachtstunden durchgängig eine hohe Verkehrsdichte. Sofern es die Situation zulässt, wird mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gefahren.
    An der Ampelanlage zur Rudolstädter-/Winzerlaer Str./Ringwiese bildet sich zu Spitzenzeiten Rückstau, wobei der in Richtung Beutenberg mitunter bis zur Bus-/Straßen-bahnhaltestelle zurück reicht. Stadtauswärts wurde an der Bushaltestelle eine Ampel installiert, die bei Bedarf den fließenden Verkehr stoppt, um die Ausfahrt der ÖPNV-Busse zu ermöglichen.
    Aus der Lobedaer Sraße kommen die Fahrzeuge tangential auf die Rudolstädter Straße und haben erst relativ spät Einsicht in die Bushaltestelle.
    Im Bereich der Haltestellen überqueren Fußgänger die vier Fahrspuren, obwohl sie gefahrlos eine Unterführung nutzen können. Warum ? Um Zeit zu sparen weil die Zuwegung auf der Seite Damaschkeweg zu weitläufig angelegt ist ? Mitunter müssen aber diese Fußgänger bei hohem Verkehrsaufkommen so lange auf eine Lücke warten, daß sie in dieser Zeit auch die Unterführung hätten benutzen können. Ist es Faulheit ? Ich weiß es nicht. Ist diesen Fußgängern schon einmal in den Sinn gekommen, dass sie nicht nur sich, sondern auch den Autofahrer gefährden, der sich im Fall eines Unfalls eventuell lebenslang Vorwürfe machen muß. Ich benutze täglich diesen Straßenabschnitt, sowohl mit dem PKW, als auch zu Fuß auf dem Weg in den nahen Supermarkt. Man erlebt erschreckende Verhaltensweisen einzelner Bürger. Da überqueren Gehbehinderte die Fahrbahnen mit einem Rollator, sie kommen nur langsam voran und schimpfen über die Autos, die sie anhupen. Mütter mit Kinderwagen und einem Kind an der Hand überqueren die Fahrbahn.
    Dieser Tage habe ich einen riesigen Schreck bekommen. Wollten doch unmittelbar vor einem stadtauswärts haltenden Bus zwei Personen die Fahrbahn betreten, genau in dem Moment, in dem ich an dem Bus vorbeifuhr. Für mich auch unverständlich, dass der Busfahrer die beiden nicht auf ihr fahrlässiges Verhalten aufmerksam gemacht hat.

    Meine Schlussfolgerung:
    Für diese Ignoranten soll nun auf einer stark befahrenen vierspurigen Straße von 350 m Länge eine ampelgeregelte Überquerung ermöglicht werden, obwohl ein bequem erreichbarer sicherer Fußgängertunnel vorhanden ist. Unabhängig davon, wie dann die Busausfahrt an der stadtauswärtigen Haltestelle integriert wird.
    Begründet soll das offensichtlich mit einer “ … neue(n) verkehrspolitische(n) Sichtweise, den Fußgänger als gleichwertigen Verkehrsteilnehmer zu sehen … “
    Man muß sich auch noch mal die von den Verkehrsplanern genannten Schaltintervalle anschauen. Fußgänger warten 73 Sekunden auf Grün. Da werden etliche die Geduld verlieren und trotz Rot starten, besonders in den Abendstunden.
    37 Sekunden soll die Wartezeit für die Autos betragen und der dadurch verursachte Rückstau soll max. 70 m betragen. Die Fahrzeuge werden sich in der Tangentenfahrbahn stadteinwärts stauen und die Einordnung auf der Rudolstädter Straße erzwingen wollen, so wie das jetzt bereits geschieht. 37 Sekunden Wartezeit gelten aber nur für die Pool-Position. Bereits einige Fahrzeuge weiter hinten in der Startaufstellung verdoppelt sich das. An unseren Ampeln starten die Fahrzeugführer nämlich nicht wie bei der Formel 1.
    Fahrzeuge, die vom Lidl-Parkplatz kommend auf die Rudolstädter Straße nach links auffahren wollen, werden oftmals wegen des Rückstaus an der geplanten Fußgängerampel keine Chance haben. Hier schaffen es jetzt schon nur wenige Fahrzeuge.

    Vorschlag:
    Es bleibt beim Fußgängertunnel als sicherste Variante. Die Zuwegung auf beiden Seiten könnte verkürzt werden. Auf beiden Seiten werden außerhalb des unmittelbaren Haltestellenbereiches an den Straßenrändern Absperrungen angebracht.

    Ich hatte eingangs erwähnt, ich wolle noch auf ein Problem hinweisen, das uns die Fachleute der Verkehrsplanung beschert haben: Als sich einige Bürger über den quasi über Nacht erfolgten Abbau der Fußgängerampel in der Oßmaritzer Straße wunderten, wurden sie damit beruhigt, dass man dafür die 30er Zone erweitere. So wie diese Erweiterung aber erfolgte, lässt mich an der Kompetenz des Planungsstabes zweifeln. 90% der Fahrzeugführer, die aus Richtung Oßmaritzer Straße auf die Kreuzung Rudolstädter Straße zufahren, ignorieren den Friedensweg. Mehrfach am Tag lässt sich hier beobachten, daß das Nichtbeachten der Regel Rechts-vor-Links gefährliche Situationen herauf beschwört. Fahrzeuge, die aus dem Friedensweg auf die Oß-maritzer Straße auffahren wollen und vorfahrtsberechtigt sind, konnten mehrfach nur unter Verzicht darauf einem Unfall entgehen. Auch die Rechts-vor-Links Regelung an der Einmündung der Hugo-Schrade-Straße ist realitätsfremd.
    Haben sich die verantwortlichen Verkehrsplaner die Situation eigentlich jemals vor Ort angeschaut ? Sinnvoller wäre nach Meinung vieler Winzerlaer der Beginn der 30er Zone nach der Einmündung der Hugo-Schrade-Straße und des Friedensweges.

    • SP - 9. April 2014

      @Andreas Mehlich: Zitat „Die Überlegung, einen Kreisverkehr anstatt einer Ampel zu installieren, dort wo der Bus über die Wendeschleife zurück zum Beutenberg fährt, wurde schon einmal vor Jahren diskutiert und auch in einer der letzten Runden angesprochen. Welche Gründe damals dagegen gesprochen haben bzw. warum diese Idee nicht weiter verfolgt wurde, kann ich Ihnen nicht sagen.“

      Das sagt doch alles. Das hat Sie nie Interessiert, weil Ihre (wenn auch private) Meinung feststeht und Sie und Ihre Mitstreiter gar keine Sicht über den Tellerand wagen wollen. Alles wird abgebügelt mit der vermeintlich „moderneren Sicht“.
      Außerdem hatte ich (wenn Sie aufmerksam gelesen hätten) nicht gesagt an unserer Rudolstädter Straße soll der Kreisverkehr hin, denn das funktioniert dort nicht, ich erwähnte das allgemein, wie Kommunen versuchen Kreuzungsfreie Verkehrsanlagen zu errichten.

      Haben Sie doch den Mut und befragen die Winzerlaer Bürger (alle) was diese von Ihren Plänen halten. Wundern Sie sich dabei aber nicht, wenn keiner weiter sich bei der Disskussion beteiligen will. Es herrscht ja eh die Meinung „Die machen doch eh was sie wollen!“
      Beispiele? Fussgängerüberweg vorm Hugo: Überall in der Tempo 30 Zone finden wir Zebrastreifen. Beim Hugo war das nicht zulässig, also wurde ein Pflasterhuckel gebaut, der nachweißlich die Fahrzeuge beschädigt. Warum?
      Fussgängerampel Oßmaritzer Straße: Abgebaut, ohne Sinn und Verstand. Weil angeblich in Tempo 30 Zonen keine Fussgängerampel notwendig ist…. Finden sich doch noch so einige in solchen Zonen. Unterschiedliche Gesetzesauslegung??

      Und bitte Herr Mehlich, wie soll eine suggestiv-Kolumne eine Disskusion anregen? Sie beschreiben Ihre Sicht sei die einzig wahre und „moderne“. Alle anderen Deppen leben immer noch im Jahr 1970….

      Bitte lesen Sie sich mit der erfolderlichen Aufmerksamkeit den Beitrag von B.Polten durch. Diesem Beitrag kann ich nur voll zustimmen und unterstützen.

    • Sascha Eberhardt - 31. Mai 2014

      Hallo Herr Polten!

      Auch ich kann Ihrer Meinung, die Zuwegung Tunnelaus-/eingang zu verkürzen, nur zustimmen.

      Besonders auf der Damaschkeweg/Lidl-Seite wäre das meiner Meinung nach zielführender als eine Ampel aufzustellen.

      Wäre hier die Bushaltestelle direkt oberhalb des Tunnelausgangs und könnte man diese über eine direkte Treppe schnell erreichen, würden wahrscheinlich nur noch diejenigen über die Straße gehen,
      welche an der Straßenbahnhaltestelle sehen, der Bus Richtung Stadtzentrum kommt doch etwas früher.

      Auch hierfür könnte man vorbeugend am Marktplatz/Reweeingang-Bäckerseite eine zusätzliche Nahverkehrsinfoanzeige anbringen.

      Fußgänger, welche aus Richtung Max-Steenbeck-Straße kommen, laufen sowieso an der Straßenbahnseite vorbei und können dann immer noch den Tunnel nehmen. Es wäre von dort dann auch nicht mehr der Riesenumweg, wie es aktuell der Fall ist.

      Eine zusätzliche Ampel ist aus meiner Sicht eher für alle ein Nachteil.

  9. Günter Platzdasch - 16. April 2014

    …da dominiert doch, trotz aller Beteuerungen, meist immer noch die Autofahrerperspektive. Mal nur noch knapp und möglichst KLARTEXT:
    Die Zukunft gehört einem Mobilitätsmix. Autofirmen, insbesondere Audi, haben das längst kapiert und denken da schon ganz anders. Von Konzepten und Strategien etwa im „Audi future lab mobility“ sind hiesige Einwände Lichtjahre entfernt.
    Als jemand, der (ja, auch als Autofahrer) schon in -zig Großstädten von NYC-Manhattan über Paris bis zu unsrem kleinen Berlin unterwegs war, bin ich mir sicher:
    *** Es wird zukünftig Eintritt und Sonderberechtigungen geben müssen, um in die City von Großstädten zu kommen (Lincoln-Tunnel-Toll in NYC, Ken Livingstons Autobann in London, den auch Konservative nicht zurücknehmen, Freimachung des Seine-Ufers in Paris, Umweltzonen in Deutschland als Vorstufen usw.)
    *** Es wird der Parkplatzraum verteuert werden müssen – hoffentlich fangen jenas Stadtväter/-mütter bald damit an, nachdem uns ein Bürgervotum die Weiterexistenz des häßlich Ex-Platz-der-Kosmonauten (der eigentliche Eichplatz ist damit ja nicht identisch) beschert hat.
    *** Es wird nicht mehr Auflagen geben dürfen, bei innerstädtischen Neubauten ständig auch Parkplätze nachweisen zu müssen, also Devise: weniger Parkraum in der City! (Längst werden Vorschriften [Stellplatzpflicht] schon entsprechend geändert Hamburg, Zürich…)
    *** Es wird noch mehr Geschwindigkeit aus dem Großstadtverkehr genommen werden müssen (mal den Wiener Verkehrsplaner Professor Hermann Knoflacher ergoogeln!)
    *** Das es bei der Einrichtung Tempo-30-Zonen Anpassungsschwierigkeiten gibt, ist normal; die Begriffsstutzigkeit von Autofahrern kann nicht der Maßstab sein, um die dann anders zuzuschneiden.
    *** Ampelanlagen und Zebrastreifen sind prinzipiell in Tempo-30-Zonen entbehrlich, nicht vorgesehen, sondern nur ausnahmsweise: falls erforderlich bei Schulen, Alten- und Pflegeheimen. Über Tempo-30-Zonen gibt es reichlich Literatur und Erfahrungen (bewährt!) seit der Zehnten Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung vom 9. November 1989

  10. SP - 17. April 2014

    ach Günther: Wie wäre es mit einem kompletten Umsturz unserer Gesellschaftsform?
    Eine Gesellschaft die scheinbar nur funktioniert, weil die (dummen) Arbeitnehmer bereit sein sollen jeden Arbeitsweg , zu jeder Tageszeit in Kauf zu nehmen. Wir können hier noch ewig rum philosophieren, es ändert nicht an der Tatsache dass Sie in einer fernen Zukunft leben.
    Das reale Tempo in Großstädten liegt heute schon bei unter 30 Km/h. Selbst ausprobieren dürfen Sie das wenn Sie mal von Zwätzen nach Lobeda fahren. Schauen Sie dann bitte selbst nach, wie schnell Sie im Durchschnitt gefahren sind.
    Ständig die vergleiche mit NYC, Paris, Wien, selbst das von Ihnen genannte „kleine“ Berlin ist geschätzt x-mal größer als Jena. Wenn Sie mit Äpfeln und Birnen nicht hinkommen, sollten Sie vielleicht mal diese entsprechende Literatur suchen!
    Und in der Tat: Ich glaube Sie wissen gar nicht mehr was REALITÄT bedeutet. Hier schreibt keiner ausschließlich aus Sicht einen Autofahrers, das interpretieren Sie nur so, weil Sie das raus lesen wollen!
    Sie wollen (oder können) gar nicht anders. Für Sie ist das Auto das Grundproblem Nummer eins. Fangen Sie an und verkaufen Ihres. Bezahlen Sie an jeder Parkuhr den Höchstbetrag und bleiben nur zehn Minuten. Niemand wird Ihnen Böse sein. Kaufen Sie sich einen Audi, denn DIE haben das alles Verstanden und bauen nur noch kleine Boliden ala Q7.
    Im Übrigen kann man von mir aus alle Parkplätze auf dem Eichplatz wegmachen, verteuern oder sonst was. Ich war Befürworter des Bebauens. Und nein, ich finde es nicht toll wenn alle mit dem Auto in die Stadt fahren, den Löbdergraben nur beim Blitzer Tempo 20 einhalten ansonsten durchrasen. Aber man muss doch auf dem Teppich bleiben und hinterfragen, warum das so ist und nicht ständig ALLEN Bürgern seinen (Ihren) Willen aufdrücken.
    Mit dieser Bevormundungspolitik sind schließlich auch B90/Die Grünen gescheitert.
    Sie beklagen das „Nein“ zum Bebauen des Eichplatzes?? Ein Hauptargument der „BI´s“, wo auch Ihr Kumpel A.M. dabei war, war: Au weih wie viele Parkplätze da weg fallen….
    Und der geneigte Jenaer und Jenenser glaubte doch glatt, er könne nirgendwo mehr sein Fahrzeug abstellen in der Innenstadt. Warum ich das hier schreibe? Um Ihnen zu verdeutlichen welche Macht der einfache Bürger hat, wenn man es zulässt. Also wird der Stadtrat einen Teufel tun, Ihre Zukunftssaussichten in die Tat umzusetzen. Und das ist in großen Teilen Ihrer Forderungen auch gut so!

  11. günter platzdasch - 28. April 2014

    unser DISSENS:
    bin tatsächlich der ansicht, daß das privat-kfz (womöglich noch kriegsgerät à la hammer-suv) die meisten probleme derzeit verursacht
    etwas versöhnlich hoffentlich, unser KONSENS:
    ich finde auch glaubenskrieg „entweder/oder…“ nicht sinnvoll, befürworte durchaus – auch wenn’s vielleicht anders klang – einen vernünftigen mobilitätsmix; und werde deshalb unsere kombi-familienkutsche nicht verkaufen 😉

    • sinnfrei - 8. Mai 2014

      Genau Herr Patzdasch, es ist ja bekannt das in Jena ungemein viele Hammer H2 rumfahren. Ist das jetzt eine Neidsache?? Schauen Sie doch bitte genau hin! DAS Privat-KFZ ist vom VW up bis VW T5 sicherlich alles, aber meinst Klein, Kleinst und Familienautos. Die paar Protzerkisten können Sie doch knicken. Der Rest sind (große) Dienstwagen und LKW. Auf letztere wollen wir lieber nicht verszichten, oder? Die einen verdienen damit Geld = Steuern, die anderen versorgen uns….
      Im übrigen nehme ich Ihnen den zweiten Teil nicht ab. Ihnen geht es nicht um einen Mix. Sie wollen Hardcore ÖPNV. Koste es was es will.

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