Planungswerkstatt zum Eingangsbereich Damaschkeweg

Planungswerkstatt zum Eingangsbereich Damaschkeweg

Jena Winzerla. Holgar Ehrensberger, der verantwortliche Landschaftsarchitekt, stellte den neuen Entwurf, der die Ampel nördlich der Haltestelle am Damaschkeweg verortet, vor. Der neue Entwurf rückt von den bisherigen Überlegungen ab, da die Ampel den Fußgängerstrom bestimmen wird. Ehe Missverständnisse entstehen, werden wir den überarbeiteten Plan in der nächsten Ausgabe veröffentlichen, oder Sie schauen ihn sich am Stand des Stadtteilbüros zum Sommerfest am 20.06. an. Die Ampel war dennoch ein Diskussionsthema. Petra Schmidt vom Fachbereich Stadtumbau/Team Verkehrsplanung verwies nochmals auf das neue bundesweite verkehrspolitische Verständnis und betonte, dass die Entscheidung, ob eine Ampel am Damaschkeweg installiert wird, eine reine verkehrspolitische Entscheidung sei. Tunnels und damit unterirdische Querungen seien Relikte der Vergangenheit.
Diskutiert wurden einige Planungsdetails sowie die mögliche Querungspraxis im zukünftigen Ampelbereich. Das Thema wird im Juni auf der Tagesordnung im Stadtentwicklungsausschuss stehen. Auch wenn sich im Stadtentwicklungsausschuss gegen eine Ampel entschieden werden sollte, wollen wir am aktuellen Planungsentwurf bzw. an den geplanten Wegebeziehungen festhalten. Hierzu mehr in der nächsten Ausgabe. Merken Sie sich schon mal den Termin für die nächste Planungswerkstatt am 3.07.14 um 17 Uhr in den Projekt-Räumlichkeiten der Schillerschule vor. Geplant ist eine anschließende Vor-Ort-Begehung.

1 Kommentar

  1. sinnfrei - 4. Juni 2014

    na klar doch. Altter Scheiß gehört der Vergangenheit an. Und die, die glauben der Tunnel ist und war die bessere und SICHERERE Lösung sind Rückständig und nicht modern. Ja Frau Schmidt, genau. Villeich sehen wir das alle in ein paar Jahren und ein paar Unfällen mit Personenschaden doch wieder anders, aber dann ist das eben modern.
    Wir wissen zwar nicht ob die Ampel kommt aber wir planen stur drauf los, noch ein paar Tausender für unsinnige Gutachten machen lassen und wir sind nicht einen Schritt weiter.
    Nochmal: Eine Ampel zerschneidet jegliche Verkehrswege, sie unterbricht und hält auf. Egal wer nun gerade rot hat…
    Fussgänger neigen dazu der „Rot“ zu ignorieren, wenn es zu lange dauert, kennen wir doch. Hoffentlich übernimmt Frau Schmidt dann die Verantwortung für den ersten Verletzen!
    Und noch was. Diese Ampel ist ein Bärendienst für die Anwohner der Schrödingerstraße. Es werden nochmehr aus Richtung Kahla durch die Schrödinger fahren, dadurch kann man 4 Ampeln, dann 5 Ampeln umgehen! ABER das nenn ich mal moderne Sichtweise! Verdrängung des einen Teils der Verkehre in die Wohngebiete. Super Idee. Und das alles nur, weil man modern sein will. Natürlich wird hierfür eine Lösung gefunden, eine moderne versteht sich! Blitzer vielleicht, dann kann man wenigstens die Einnahmen erhöhen, auch wenn die Belastung der Anwohner etwas ansteigt. Modern ist Modern. Modern muss aber nicht gut sein!

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