Müllberge in Winzerla

Müllberge in Winzerla

Jena Winzerla. Anfang des Jahres gab es einen hässlichen Müllberg in der Boegeholdstraße. Der Berg wuchs von Tag zu Tag und schließlich rutschte der Müll sogar auf die Straße. Inzwischen wurde der Müll vom Kommunalservice (KSJ) entsorgt; das Problem bleibt jedoch bestehen: Immer wieder mal nutzen findige Anwohner die Gelegenheit, ihren Müll abzustellen, wenn ein anderer Bürger die Abholung angemeldet hat. Doch das ist kein Kavaliersdelikt. Wie aus dem Fachdienst Umweltschutz zu erfahren ist, wird illegale Müllentsorgung im Stadtgebiet als Ordnungswidrigkeit geahndet. Geregelt wird das durch die neue städtische Abfallsatzung, die seit Anfang des Jahrs gilt. Das Problem dabei: Wie lassen sich die Verursacher feststellen?
Steffen Prell vom Kommunalservice sieht die illegalen Müllberge vor allem als Ärgernis. Es sei nicht nur in Winzerla der Fall, auch in anderen Stadtteilen. „In den Großwohngebieten passiert es häufiger, sicher wegen der relativen Anonymität der Bewohner“, sagte Prell.
Im Stadtteilbüro vermittelt der „Wohnexpress“ Tragehilfe bei Sperrmüll und Entrümplungen (Tel. 354570, mobil 0176 75462704). Es sei nochmal darauf verwiesen, dass die Mülltonnenstellplätze nicht als Sperrmüllplätze gedacht sind. Wer Sperrmüll hat, bekommt bei KSJ einen Abholtermin genannt, frühestens einen Tag vorher ist der Müll rauszustellen.
Kleinschrott wie Bügeleisen oder Toaster gehören in die grauen Container im Wohngebiet. Sollten die voll sein, bitte KSJ informieren. Die „wilden“ Sperrmüllhaufen sind hingegen dem Umweltamt zu melden (Ingo Zenner, Tel. 495265).

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