In der „Pusteblume“ wurde am Freiwilligentag angepackt

In der „Pusteblume“ wurde am Freiwilligentag angepackt

Jena Winzerla. „Ich packe gerne mit an, bin bei solchen Aktionen immer mit dabei“, sagte Ricarda Arzt, während sie den Heckenschnitt zusammenlas. Die Erzieherin im Kindergarten „Pusteblume“ half am 18. September beim Jenaer Freiwilligentag. Ebenso wie der Hausmeister Matthias Suba. Insgesamt 16 freiwillige Helfer waren gekommen, um die Wege zu fegen, Innenräume zu verschönern und Hecken und Bäume zu beschneiden. Im Prinzip würden all jene Arbeiten erledigt, für die im alltäglichen Betrieb schlicht keine Zeit sei, sagte Ricarda Arzt. Kay Domachowski, Björn Leonhardt und Jaeetendar Gour nahmen sich die Hecke zum Nachbargrundstück vor. Mit Astschneider und elektrischer Heckenschere gingen sie dem Wildwuchs zu Leibe. „Es macht Spaß zu helfen, sich gemeinsam einzubringen“, sagte Kay Domachowski. Er und fünf weitere Helfer sind Arbeitskollegen. Ihre Truppe arbeitet gemeinsam beim Unternehmen „Salesforce“ aus San Francisco, das in Jena eine Dependance unterhält. „Ehrenamtlich gemeinnützige Arbeit ist Teil unserer Firmenkultur“, sagte Björn Leonhardt. Das Engagement sei sogar während der Arbeitszeit möglich.
Die Jenaer Bürgerstiftung hatte zum 17. Mal zum Jenaer Freiwilligentag eingeladen. In Winzerla waren neben der „Pusteblume“ noch fünf weitere Aktionen geplant. So gingen sechs freiwillige Helfer im Hahnengrund erneut gegen die Zackenschote vor. Diese invasive Pflanze vermehrt sich rapide und bedroht einheimische Arten. Mit speziellen Spaten werden die Pflanzen ausgestochen. In Jena bot die Freiwilligenstiftung insgesamt 31 Mitmach-Aktionen an. Es waren 427 Helferinnen und Helfer aktiv, darunter 50 Freiwillige aus 20 verschiedenen Nationen. Zum Abschluss des Freiwilligentages wurde im Faulloch am Johannistor zünftig gefeiert.

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