Bürgerversammlung zum Lärmaktionsplan

Bürgerversammlung zum Lärmaktionsplan

Jena Winzerla. Am 13. Mai fand in der Aula der Schillerschule eine Diskussion über den Lärmaktionsplan für Jena und seine Bedeutung für Winzerla statt. Geladen war Denis Peisker, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt. Friedrich Wilhelm Gebhardt, stellvertretender Ortsteilbürgermeister, stellte die neuralgischen Punkte oder Hotspots, wie sie im Lärmaktionsplan heißen, zur Diskussion. Sogenannte Hotspots in Winzerla sind die Winzerlaer Straße und die Schrödingerstraße. Diskutiert wurden die Probleme der Schrödingerstraße, die Betonplatten, das Verkehrsaufkommen und die übermäßige Lautstärke durch den Verkehr. So bekannte eine Anwohnerin der Schrödingerstraße, dass sie in den 14 Jahren, in denen sie dort wohnt, noch nie mit offenem Schlafzimmerfenster geschlafen hat. Ein anderer Bürger bemängelte das Halten und Anfahren des Busses genau vor seinem Schlafzimmer.
Angesprochen wurde auch die Tatsache, dass viele Autofahrer die Rudolstädter Straße umfahren, indem sie die Abkürzung durch Winzerla, konkret durch die Schrödingerstraße nehmen. Doch hier kann kein Gebot oder Verbot ausgesprochen werden, wer die Schrödingerstraße befahren darf und wer nicht, so Peisker. Vielmehr ging es in der angeregten und sehr sachlichen Diskussion um den Austausch der Betonplatten in der Schrödingerstraße, denn alles andere, so gab Peisker zu, wäre Edelpfusch. Zusagen über das Wann und Wie wurden natürlich nicht gemacht. Wichtig ist, so Gebhardt, das Problem politisch auf der Agenda zu halten. Jedenfalls ist die Schrödingerstraße im Lärmaktionsplan, der alle fünf Jahre fortgeschrieben wird, ein Thema.

2 Kommentare

  1. Riemann - 24. Juni 2014

    Sehr geehrter Herr Mehlich,
    durch puren Zufall, bekam ich heute die Stadtteilzeitung „Winzerla“ für den Monat Mai im Wartebereich einer Praxis in die Hand. Leider erhalten nicht einmal alle Winzerlaer Bürger dieses informative Blatt. Woran liegt das?
    Ist man als Bürger in der Rudolstädter Strasse 74 nicht mehr zu Winzerla gehörig?
    Ganz speziell geht es uns auch um den Lärmaktionsplan, von dessen Termin am 13.05.2014 wir nichts wussten, weil wir keine Stadtteilzeitung erhalten haben. Nicht nur die Strapazen der Baustelle, sondern generell die starke Befahrung der Rudolstädter Strasse trifft auch hier in hohem Masse die Nerven der Anwohner. Leider musste ich aber lesen, dass in dieser Mai- Diskussionsrunde wir nicht mal in dieser Hinsicht erwähnt wurden.
    Wo fängt denn Winzerla an und wo hört es auf?
    Von Herrn Dr. Albrecht Schröter wissen wir von der Stadtratssitzung vom 26.06.2014 zum Lärmaktionsplan. Wir engagieren uns seit Jahren gegen Lärm- und Feinstaubbelastung unseres Wohngebietes und unserer Stadt und das wird auch so bleiben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus Otto und Jana Riemann

    • sinnfrei - 2. Juli 2014

      Sehr gehrter Herr Otto, Frau Riemann, von Herrn Mehlich können Sie nicht verlange, das er die Außengrenzen vom Stadtteil Winzerla kennt, interessiert ihn doch eigentlich nur sein Stadtteilgarten und die Wasserachse bergauf bergab. Andere Bereiche, unter anderem wahrliche Brennpunkte tangiert er gar nicht, scheint so aus wäre er der Wasserachsenmanager.
      Ich danke mal er kennt nicht einmal die Rudolstädterstraße 74….

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