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Winzerla ein „Ort für lebendige Demokratie“?

Winzerla ein „Ort für lebendige Demokratie“?
Der neue Ortsteilbürgermeister Markus Meß

Ich habe den Untertitel des Neubauprojektes gewählt, um darüber nachzudenken, ob Winzerla bereits ein solcher Ort ist. Ich würde diese Frage mit „ja“ beantworten. In den letzten zwölf Jahren habe ich beispielhaft verschiedene Themenfelder erlebt, die diskutiert und debattiert wurden. Sehr eindrücklich in Erinnerung ist mir die Ampel-Tunneldiskussion 2014/15 am heutigen Enver-Şimşek-Platz oder die Diskussion, ob die Anna-Siemsen-Straße wieder beidseitig befahren werden soll, damals mit den Planern von „gruppe F“. Seitdem es das Bürgerbudget gibt, hat es immer mindestens ein Projekt aus Winzerla geschafft, dank Ihrer Bereitschaft mit abzustimmen. Auch der erste „lebendige Adventskalender“ in Winzerla zeigt, dass Menschen bereit sind, sich über einen Aushandlungsprozess gemeinsam auf etwas zu einigen, was der „Lebendigkeit“ unseres Wohnorts dient. Die Verbindung zu den aktuellen Diskussionen lässt sich am gut besuchten Beteiligungsformat zum Neubau im Jugendzentrum „Hugo“ herstellen und der Gründung von zwei Bürgerinitiativen. In Winzerla diskutieren und debattieren die Menschen, wenn das Thema von persönlicher Bedeutung ist. Hier sollten alle Beteiligten unbedingt auf einen angemessenen Ton und fairen Umgang miteinander achten. Mit dieser Grundhaltung ist der Stadtteil durchaus ein Ort für lebendige Demokratie.

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