Umbau am „Aldi“, wie weiter?
Der „Aldi“-Markt in der Oßmaritzer Straße soll umgebaut und erweitert werden. Gerade ältere Bürger sind deshalb verunsichert und fragen nach, welche Regelungen es in der Bauzeit geben wird. Klar ist, dass der Bäcker, der Fleischer und der Blumenladen zu Gunsten eines vergrößerten Marktes weichen müssen. Das Phänomen, dass größere Ketten kleinere Marktteilnehmer verdrängen, ist leider auch anderswo in Deutschland zu beobachten und trifft nun konkret den Stadtteil. Bis in die Osterzeit werden die drei Läden ihr Angebot wohl noch vorhalten und die eigentliche Umbauzeit beginnt dann im Mai und zieht sich bis in den Herbst, so war von der Pressestelle des Konzerns zu erfahren. Da diese Vorgänge von privat zu privat verlaufen, lässt sich an diesen Entscheidungen nichts ändern. Es bleibt die Frage, wie sich die Nahversorgung mit Lebensmitteln insbesondere für ältere Menschen aus den umliegenden Straßenzügen in dem halben Jahr der Bauphase konkret sichern lässt. Zum einen ist jetzt der passende Zeitpunkt für unkomplizierte Nachbarschaftshilfe: Verabreden Sie sich mit ihren Nachbarn, wer mit dem Pkw einkaufen fährt und Ihnen etwas mitbringen kann. Zum anderen planen und überlegen wir im Stadtteilbüro verschiedene Dinge, wie wir Sie unterstützen können. Denkbar wäre, dass ehrenamtliche Helfer aus dem Projekt Wohnexpress noch punktuell unterstützen könnten oder auch Angebote direkt bei Ihnen. Wir arbeiten noch an Lösungen und wollen nur Dinge kommunizieren, die wir umsetzen können. Mehr dazu in der kommenden Ausgabe der Stadtteilzeitung. Wir hoffen sehr, dass wir gemeinsam Lösungen finden.