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Tagesstätte des Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist umgezogen

Tagesstätte des Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist umgezogen

Mehr Platz, mehr Möglichkeiten: Die Tagesstätte für suchterkrankte Menschen des Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist umgezogen. Das neue Domizil befindet sich in dem ehemaligen Autohaus in der Rudolstädter Straße, gegenüber dem Sitz der Stadtwerke. Dem Unternehmen gelte der Dank des Vereins, sagt Anja Lorenz, die Leiterin der Tagesstätte. Denn die Stadtwerke vermieten dem Verein die zuletzt leerstehende Immobilie. Vor dem Einzug der Tagesstätte waren umfangreiche Umbauarbeiten vonnöten, sagt Anja Lorenz. So wurde der ehemalige Schauraum des Autohauses mit Trockenbauwänden in kleinere Räume verwandelt. Platz fanden die Küche der Tagesstätte, Gemeinschaftsräume, Büros und die Holzwerkstatt. Noch gebe es genügend zu tun, ehe der Betrieb der Tagesstätte wieder reibungslos läuft, sagt Anja Lorenz. Dennoch sind die 18 Plätze Tag für Tag belegt. Als erstes wurde die Küche eröffnet, hier wird täglich ein Mittagessen für die Mitarbeiter und die Besucher der Tagesstätte zubereitet. Aktuell besuchen 23 suchterkrankte Menschen regelmäßig die Tagesstätte, nicht jeder von ihnen kommt täglich. Angemietet wurde das ehemalige Autohaus ab Januar, die alten Räume im „Columbus-Center“ waren zum Jahresende gekündigt worden. Immerhin seit Oktober 2004 sei die Tagesstätte im Center gewesen, sagt Anja Lorenz. Nun der Neustart in schönen, großzügigen Räumen. Nicht umgezogen ist hingegen das Möbellager des Vereins in der Hugo-Schrade-Straße. Wer sich für gebrauchte, aber funktionstüchtige Möbel interessiert, ist dort richtig. In der Holzwerkstatt der Tagesstätte werden weiterhin Nistkästen hergestellt, sagt deren Leiter Heiko Sarauer. Wer also noch einen Nistkasten gegen Spende erwerben will, der ist an der neuen Adresse richtig. Anja Lorenz möchte noch eine offizielle Einweihungsparty feiern. Voraussichtlich im Mai ist es soweit.

Ein Blick in die Holzwerkstatt und auf drei der Mitarbeiter: Fabian Kleiner, Julia Meißner und Heiko Sarauer. Foto: Laudien

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