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Fördermittel wurden übergeben - erster Beteiligungsworkshop

Fördermittel wurden übergeben - erster Beteiligungsworkshop
Staatsministerin Elisabeth Kaiser übergibt den symbolischen Scheck an OB Thomas Nitzsche. Rechts der Fachdienstleiter Stadtentwicklung, Lars Liebe. Foto: FD Stadtentwicklung

Am 30. Oktober übergab Staatsministerin Elisabeth Kaiser am Stadtbalkon den symbolischen Scheck über drei Millionen Euro für den Bau des seit 2002 aus dem Stadtteil geforderten Begegnungszentrums. Oberbürgermeister Thomas Nitzsche nahm ihn entgegen und freut sich nach langen Anstrengungen, dieses Vorhaben in Zeiten angespannter Haushaltslagen trotzdem finanzieren zu können. Zuletzt hatte sich der Ortsteilrat mit acht Stimmen dafür, zwei Stimmen dagegen und einer Enthaltung mehrheitlich für die Errichtung des Begegnungszentrums am Rewe-Vorplatz ausgesprochen.
Das Projekt wird mit den übergebenen Bundesmitteln aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ in Höhe von drei Millionen Euro, 1,56 Millionen Euro aus der Städtebauförderung „Sozialer Zusammenhalt“ und rund 2,3 Millionen Euro Eigenanteil der Stadt Jena finanziert.

Zum Auftakt des Beteiligungsprozesses fand am 5. November der erste Beteiligungsworkshop im Jugendzentrum „Hugo“ statt. Anlass der Veranstaltung war die Vorstellung und Diskussion des Beteiligungskonzeptes und des Projektstandes. Es gab die Möglichkeit, Wünsche zu Beteiligungsformaten beizutragen sowie die besten Kommunikationswege zu diskutieren. Rund 80 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung. Aufgrund einer Vielzahl von Wortmeldungen aus dem Publikum wurde zwischen Präsentation und Gruppenarbeit eine etwa einstündige Fragerunde eröffnet. Einigkeit kam schnell auf, dass es im Stadtteil an Räumen für die Gemeinwesenarbeit fehlt. Kritisch wurden Standort und Neubau gesehen. Die Vertreter der Stadtverwaltung unter Moderation von Kai Ostermann standen Rede und Antwort, warum die Goethe-Schule für das Vorhaben ungeeignet ist und warum der vorgesehene Standort nach Prüfung der Alternativen sich als beste Lösung herausstellte. Detaillierte Informationen zum Vorhaben und Prozess finden Sie auf der Seite mitmachen.jena.de/begegnungszentrumwinzerla. Hier werden kontinuierlich weitere Inhalte sowie die Ergebnisse des 1. Beteiligungsworkshops veröffentlicht.

Im zweiten Workshop – voraussichtlich Anfang 2026 – wird es um die konkrete Aufgabenstellung für den anstehenden freiraumplanerisch-architektonischen Gestaltungswettbewerb gehen. Auch hier sind alle Interessierten eingeladen, sich aktiv einzubringen, um das Begegnungszentrum mitzugestalten. Der Termin wird über die Stadtteilzeitung sowie mitmachen.jena.de bekanntgegeben. (FD Stadtentwicklung)

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