Die wilde Entsorgung nervt!
Die Altkleidercontainer sind prall gefüllt, ringsumher stapeln sich Säcke. Vor dem Kleinschrott steht ein großer Fernseher, der dort unmöglich reinpasst. Auf einer Wiese wächst ein Sperrmüllhaufen, bis der Müll eines Tages auf die Straße rutscht, spätestens jetzt sind alle genervt.
Der Müll, den ja die Winzerlaer selbst verursacht haben, bleibt ein dauerhaftes Ärgernis im Stadtteil. Wenn Batterien und Akkus, die falsch entsorgt im Hausmüll landen, zu einem Brand in einem Müllfahrzeug des KSJ führen, wie in Lobeda geschehen, werden im schlimmsten Fall 200.000 Euro öffentliche Gelder im wahrsten Sinne des Wortes verbrannt. Und dabei könnte es so einfach sein: Habe ich Sperrmüll, vereinbare ich einen Termin beim KSJ und das ist kostenlos, egal ob ein Stuhl oder der ganze Hausrat entsorgt wird. Ist der Altkleidercontainer voll, dann gehe ich zum nächsten oder nehme den Beutel einfach wieder mit. Stelle ich den Sack vor den Container und es regnet, wird er als Hausmüll entsorgt. Was nicht in den Kleinschrott passt, stelle ich nicht davor. Batterien und Akkus werden aus Geräten entfernt und können kostenlos im Supermarkt oder auf den Wertstoffhöfen entsorgt werden.
Der KSJ hat u. a. weiteres Personal beim Abfahren der Altkleider eingestellt und trotzdem bleibt es eine Sisyphusarbeit, die Container schnell zu leeren, insbesondere wenn Leute Säcke am Container zerwühlen und alles davor liegen bleibt. Hielte sich jeder an die einfachen Regeln, wäre allen geholfen. Übrigens gibt es beim KSJ jetzt einen neuen Mitarbeiter, der beim illegalen Sperrmüll schaut, ob er dem Verursacher zuzuordnen ist und dann entsprechend handelt. Richtig so!