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Bürgerbudget: Die Quellstube hat es nicht geschafft

Bürgerbudget: Die Quellstube hat es nicht geschafft

Buchstäblich auf der Zielgeraden ist der Bürgerbudget-Vorschlag gescheitert, die historische Quellstube auf dem Sängerplatz in der Trießnitz zu sanieren. Insgesamt 604 Stimmen wurden für diesen Vorschlag abgegeben, damit erreichte er Platz 7 der diesjährigen Abstimmung. Gerade mal zehn Stimmen mehr waren für die Idee eines interkulturellen Tanzbodens abgegeben worden. Da jedoch beide Vorschläge mit 10.000 Euro finanziert werden sollten, reichte das Budget dafür nicht aus. Die beiden bestplatzierten preiswerteren Nachrücker konnten entsprechend im Schlussspurt vorbeiziehen. Realisiert werden die klügsten Ampeln von Jena, dafür wurden 291 Stimmen abgegeben, und die Tür der Büchertelefonzelle in Winzerla wird repariert. Für den Winzerlaer Vorschlag kamen 285 Stimmen zusammen. Die Ampel-Idee soll etwa 1.500 Euro kosten, bei der Türreparatur waren 970 veranschlagt worden. In der Ortsteilratssitzung vom 19. November bedankte sich Ortsteilbürgermeister Markus Meß bei Frank Froehlich, der gemeinsam mit dem Bürgerverein unermüdlich um Stimmen für die Quellstuben-Sanierung geworben hatte. Prinzipiell kann im nächsten Jahr ein neuer Anlauf unternommen werden.
Geschafft haben es in dieser Runde eine dritte Rikscha im Projekt „Radeln ohne Alter“, ein Klimagerät für die Begegnungsstätte „Jahresringe“ und ein Ort zum Verweilen und Begegnen in Closewitz. Außerdem wird ein Modell des Jenaer Orchideenbrunnens aufgestellt und Jenaprießnitz/Wogau bekommt eine Panoramaschaukel. Das diesjährige Bürgerbudget umfasste 52.470 Euro.

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