Tomatenvortrag am 13. Mai: Joe Cocker und der „Kaiser der Paradeiser“

Tomatenvortrag am 13. Mai: Joe Cocker und der „Kaiser der Paradeiser“
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Sie tragen so wohlklingende Namen wie „Cherokee Purple“, „Andenhorn“, „Grünes Zebra“, „Burkanlapu“ oder „malachitgrüne Schatulle“ und sie gehören zu den Nachtschattengewächsen: Tomaten. Es gibt sie äußerst vielgestaltig – von kugelrund bis zu paprikaspitz – und in den verrücktesten Farben: weiß, grün, rot, orange, blau, braun und schwarz. Insgesamt soll es weltweit um die 10.000 Sorten geben. Alle entstammen der Wildtomate aus Südamerika auch wenn man es ihnen heute oftmals kaum noch ansieht. Die Tomaten – oder Paradeiser, wie sie in Österreich genannt werden – ziehen Landwirte und Hobbygärtner weltweit in ihren Bann. Besonders spannend ist es, sich mit den alten, heute nur noch selten kommerziell genutzten Sorten zu beschäftigen.
Stephan Laudien, der seit Jahren alte Tomatensorten kultiviert, wird am 13. Mai ab 9.30 Uhr Einblicke in die faszinierende Welt der Paradeiser geben. Wer wissen möchte, wer der „Kaiser der Paradeiser“ ist, was der Rockstar Joe Cocker mit diesem Kaiser zu tun hatte und warum ein Spätaussiedler aus Kasachstan als ungekrönter „Tomatenkönig“ von Weimar bezeichnet wird, der sollte in den Stadtteilgarten kommen.
Außerdem steht von 10 bis 14 Uhr die Pflanzentauschbörse für Garten- und Zimmerpflanzen auf dem Programm und parallel dazu wird die Gartensprechstunde gehalten. Tee und Kaffee stehen bereit.

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