Mit Rat und Tat für das Unternehmertum

Mit Rat und Tat für das Unternehmertum

Jena Winzerla. Seit Juli dieses Jahres gibt es den „Arbeitsladen“ in Winzerla. Das städtische Angebot unter dem Dach von BIWAQ – „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ hat zwei Zielrichtungen. Zum einen sollen Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit gebracht werden und zum anderen werden Klein- und Kleinstunternehmer unterstützt. Für letzteren Part sind Susanne Gerhardt und Olivia Busch zuständig.

In Winzerla gibt es an die 100 Klein- und Kleinstunternehmer, so weist es die Statistik aus. Olivia Busch sagt, diese „Versorger“ im Stadtteil seien für die Quartiersentwicklung sehr wichtig. Jedoch hätten nicht wenige dieser Unternehmerinnen und Unternehmer mit Problemen zu kämpfen. Mal seien es fehlende Parkplätze, ein anderes Mal werde händeringend ein Mitarbeiter gesucht. Oder das Geschäft stottert, weil es Probleme mit dem Vermieter oder fehlenden Räumen gibt. „Es gibt auch Fördermöglichkeiten, wenn jemand eine Weiterbildung machen möchte“, sagt Olivia Busch. Manche der Unternehmer hätten schlicht keine Zeit, nach Förderungen oder ähnlichem zu suchen. An dieser Stelle setzen Busch und Gerhardt an. Im neuen Jahr soll beispielsweise ein „Unternehmerfrühstück“ initiiert werden, um sowohl fachlichen Input als auch den Austausch untereinander zu befördern. „Wenn wir am Beginn fünf oder sechs Besucher haben, wäre das schon ein Erfolg“, sagt Olivia Busch. In Kooperation mit der Stadtteilzeitung wollen Gerhardt und Busch im neuen Jahr Winzerlaer Unternehmerinnen und Unternehmer zu Wort kommen lassen. In loser Folge sollen die Unternehmer vorgestellt werden und ihre Sicht auf den Stadtteil darlegen. Wer sich über das BIWAQ-Projekt „Arbeitsladen“ informieren will: www.arbeitsladen-jena.de

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