Ein guter Start für die Gartensaison 2014!

Ein guter Start für die Gartensaison 2014!

Jena Winzerla. Wie man in der OTZ lesen konnte und bei Jena TV (zum Beitrag) sehen, erhielt der Stadtteilgarten am 13.02.14 eine Spende in Höhe von 956 Euro von den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck. Das Geld stammt aus einer Tombola, die Anfang des Jahres von unseren „Nachbarn“ veranstaltet wurde. Es soll für den Bau der Kräuterspirale verwendet werden. Dazu benötigen wir Material- und Honorarkosten.
Und weiter ging es mit Spenden aus der Bevölkerung. Im Stadtteilbüro wurde Werkzeug abgegeben. Wir erhielten Gartengeräte, Regenfässer und Baumaterial. Vielen Dank dafür! Für mich sind dies vor allem Gesten des Vertrauens. Wir nehmen sie gerne an und lassen uns durch sie in unserem Tun bestärken.

Jena Winzerla. Stadtteilgartentreffen_01.02.14An unserem letzten Treffen am 1. Februar bei schönstem Wintersonnenwetter gingen die Planungen weiter. Im März werden wir das nötige Holz für die Sitzecke beschaffen. Das Insektenhotel soll eine Gemeinschaftsproduktion werden. Dazu laden wir alle Akteure aus Winzerla ein, sich zu beteiligen! Es sollen Kästen bestückt werden, die am Ende zu einem Ganzen zusammengefügt werden. Um Wasser und Kosten zu sparen, dürfen wir in Zukunft das Regenwasser von den anliegenden Garagen nutzen. Als Unterstützung für den Bau der Kräuterspirale, haben wir bereits die Zusage einer Fachkundigen. Auf den Fensterbänken unserer Gärtner stehen die ersten Aussaatschalen mit Samen von Tomaten. Und so könnte ich fortfahren.
Als Termin für den Bau der Sitzecke und Kräuterspirale haben wir den 11. und 12. April gewählt. An beiden Tagen können Sie gern vorbeikommen und sich mit einbringen. Bis dahin nutzen wir die Zeit und graben weiter fleißig um und treffen uns am 01. März wieder im Garten, ab 10.00 Uhr zu unserer nächsten Sprechzeit.

An alle Kleingärtner: Nicht vergessen! Im Mai findet unsere erste Saatgut- und Jungpflanzentauschbörse statt! Also lieber etwas mehr aussäen!

über den Autor

Ich koordiniere die vier Teilprojekte (Nähwerkstatt, Musikwerkstatt, Stadtteilgarten und Erzählcafé) des Integrationsprojektes ELLi und arbeite selbst in der Nähwerkstatt sowie im Stadtteilgarten mit.

1 Kommentar

  1. Günter Platzdasch - 20. März 2014

    Zur Vertiefung – nicht mittels Schäufelchen, sondern Auge und Ohr: Hochinteressante Radiosendung (zum Nachhören oder Herunterladen) gestern im SWR2 über den Trend zum Gärtnern, auch in Städten und zunehmend bei Jüngeren…

    SWR2 Forum Laube, Liebe, Hoffnung –
    Sendung vom Mittwoch, 19.3. | 17.05 Uhr | SWR2

    Die deutsche Flucht in den Kleingarten

    Es diskutieren:
    Stephan Grünewald, Psychologe und Leiter des Marktforschungsunternehmens Rheingold
    Wladimir Kaminer, Schriftsteller und bekennender Kleingärtner
    Peter Paschke, Präsident des Bundes der Kleingartenfreunde
    Gesprächsleitung: Reinhard Hübsch

    Noch vor wenigen Jahren galt der Kleingarten als Residenz des Spießbürgers, der rund um seine Laube die Liebe zur Natur pflegt und sich in der Hoffnung sonnt, mit den Gartenzwergen den inneren Frieden zu finden. Doch mittlerweile strömen vermehrt junge Leute aus den Großstädten in die Blumen-Rabatten und Kartoffel-Beete, und der Ansturm ist so groß, dass man in Städten wie Fürth 36 Monate warten muss, bis die eigene Scholle beackert werden kann. Was zieht die Deutschen in die Schrebergärten, wie funktioniert das Gemeinschaftsleben in der zum Teil streng regulierten Fauna und Flora am Rande der Städte?

    Bücher zur Sendung:
    Stephan Grünewald, Die erschöpfte Gesellschaft. Warum Deutschland neu träumen muss; Campus Verlag, 19,99 Euro
    Wladimir Kaminer, Mein Leben im Schrebergarten; Goldmann Verlag, 7,95 Euro
    Wladimir Kaminer, Diesseits von Eden; Manhattan Verlag, 17,99 Euro

    http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/rueckschau/swr2-forum-laube-liebe-hoffnung/-/id=660194/did=12845528/nid=660194/i1ievh/index.html

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