Bronze-Büste von Johannes R. Becher feierlich eingeweiht

Bronze-Büste von Johannes R. Becher feierlich eingeweiht

Jena Winzerla. Der Becher ist zurück in Jena! Am 11. Oktober wurde die Büste des Dichters und einstigen Kulturministers Johannes R. Becher an der Ecke Oßmaritzer Straße/Johannes-R-Becher-Straße feierlich eingeweiht. Etwa 80 neugierige Gäste waren dabei, darunter viele Anwohner und auch der Alt-OB Dr. Peter Röhlinger. „Viele schöne Gedichte, aber auch manch Wertloses“ finde sich im Schaffen Bechers, so Dr. Matias Mieth, der einstige Kulturdezernent. Die Initiative zur Rückkehr einer Becher-Büste nach Jena ging von der einstigen Deutschlehrerin Roswitha Krause aus, die mit Gleichgesinnten nach Geldgebern suchte. Schließlich beteiligte sich Jenakultur, dessen Leiter Jonas Zipf ebenfalls zur Einweihung sprach. Die Büste ist ein Nachguss einer Arbeit Fritz Cremers, hergestellt in einer Kunstgießerei in Berlin. Als „sehr bewegt“ schilderte Cremers Tochter Katrine in einem Brief ihre Gemütslage, bewegt, weil sich Menschen so vehement dafür einsetzten, das Werk ihres Vaters wieder in Jena aufzustellen. Das Schreiben Katrine Cremers wurde zur Büsten-Einweihung verlesen.

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