„Tempelbau“ im Stadtteilgarten zweiter Teil

„Tempelbau“ im Stadtteilgarten zweiter Teil
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Jena Winzerla. Zur zweiten Bauphase am 9. September mit dem Naturrohstoff Lehm kamen viele fleißige Helfer*innen in den Stadtteilgarten. Nachdem die erste Kuppel und Ofenkammer, die am 18. August entstanden ist und mittlerweile ausgetrocknet ist, bauten wir nun die zweite umschließende Kuppel für den abziehenden Rauch. Unter fachkundiger Anleitung von Heiko Hasselmann konnten die interessierten Helfer*innen das Stroh-Lehm-Gemisch mit der Hand formen und aufbringen. Die Arbeit machte allen sichtlich Freude und im Ergebnis ist ein Lehmkörper entstanden, der auf den ersten Blick einem Tempel gleicht. Vorteil der jetzigen Konstruktion ist, dass die Gesamtfläche und der Rauminhalt größer sind als beim Vorgängermodell. Damit können wir größere Pizzen backen oder ein Backblech in den Ofen schieben. Besonders war am Bautag, dass die Mithelfer*innen etwa zur Hälfte Flüchtlinge und zur andere Hälfte Deutsche waren und alle gemeinsam an diesem Projekt arbeiteten. In einem letzten Schritt muss die zweite Kuppel noch austrocknen, das Abzugsrohr eingepasst und die Ofenöffnung auf Backblechgröße gebracht werden. Danach steht der „Wiedereröffnung“ nichts im Wege. Der offizielle Einweihungstermin wird noch bekanntgegeben.

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